9 Surftipps für Anfänger

9 Surftipps für Anfänger

Wer schon mal auf einem Surfboard stand, weiß, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Übung macht den Meister! Wir von SURFINK geben dir die besten Tipps, wie du dein Surflevel anheben kannst:

  1. Selbsteinschätzung

Es ist wichtig, dass du realistisch einschätzt, was du schon beherrschst und was nicht. So kannst du deine persönlichen Surfziele besser festlegen und steigerst deine Motivation. Denn nur, wenn Ziele auch erreichbar sind, kommt der Spaß an der Sache nicht zu kurz. Konzentriere dich in jeder Surf Session auf deine nächsten Ziele. Falls dein Ziel zum Beispiel eine gute Fahrthaltung oder ein sauberer Top Turn ist, arbeite nur daran und gib nicht auf, wenn du mal frustriert sein solltest. Morgen ist ein neuer Tag und alles wird besser. Also bleibe fokussiert und gehe neue Ziele erst an, wenn du die alten erreicht hast.

  1. Gemeinschaft

Wenn du zusammen mit anderen lernst und an Dingen arbeitest, baust du dir einen gesunden Druck auf. Du wirst staunen, wie viel deine Surffreunde und du voneinander lernen könnt. In der Gemeinschaft macht Surfen mehr Spaß und du wirst schneller Fortschritte machen.

  1. Ausdauer

Egal ob du am Meer wohnst oder im Surfurlaub bist, hole das Maximum heraus. Surfen ist (leider) nicht wie Fahrradfahren, Surfen kann man verlernen. Es ist wichtig, ständig aufs Neue das Surfboard unter den Füßen zu spüren – selbst wenn es nur für eine halbe Stunde bei schlechten Bedingungen ist. Wenn du also die Möglichkeit hast, surfe jeden Tag!

  1. Selbstvertrauen

Glaube an deine Fähigkeiten, geh auch mal Risiken ein und verlasse deine Komfortzone. Lebe im Hier und Jetzt und vergiss, was gestern war. Denke auch nicht zu weit in die Zukunft, denn wichtig ist in dem Moment auf dem Meer nur dein Surfziel. Konzentriere dich auf die Wellen, dein Surfboard, deinen Körper und deinen Geist.

  1. Muscle Memory Effekt

Das Muskelgedächtnis hilft dir, motorische Fähigkeiten durch Wiederholung anzueignen. Denn wenn du eine Sache immer und immer wieder tust, wird sich dein Körper diese Bewegungen merken und in der Lage sein, sie mit etwas Übung fast automatisch auszuführen. Beispiel: füge dem Aufwärmen ein paar spezielle Surfbewegungen (z.B. Take Off, Trimmen durch Gewichtsverlagerung) hinzu und wiederhole sie ein paar Mal am Strand. Und zwar vor jeder Session, denn der Fortschritt im Wasser kommt nur, wenn du etwas täglich tust – und nicht nur ab und an. Trockenübungen sind beim Surfen essenziell!

  1. Surflehrer

Ein guter Surflehrer bringt dein Level nach vorne. Der Markt ist groß und die Wahl nicht gerade leicht. Wie sollst du die Unterschiede zwischen einem guten und einem schlechten Coach beurteilen, wenn gefühlt alle besser sind als du? Lerne den Surflehrer am besten zunächst intensiv kennen. Wer hat ein klares Konzept? Wer passt zu dir persönlich und deinem Lernstil? Und bei wem fühlst du, dass er wirklich daran interessiert ist, dich zu einem besseren Surfer zu machen? Hast du den für dich besten Surfcoach gefunden, bleib ihm treu, solange du kannst. Denn Surfstunden brauchen nicht nur Anfänger. Die wahre Herausforderung wartet auf dich, wenn du die Basics beherrschst und dann richtig gut werden möchtest. Jeder „gute“ Surfer, auch die besten, haben einen Coach an ihrer Seite.

Ein ganz besonderer Tipp: stecke nicht jeden Sommer - in der Hoffnung besser zu werden - viel Geld in dein Material, beispielsweise ein neues Shortboard, sondern gönn dir lieber ab und an einen Surfkurs für Fortgeschrittene!

  1. Psyche

Stell dir dich selbst bildlich beim Surfen vor, bis du es fast fühlen kannst. Es mag komisch klingen, aber dieses Kopfkino ist ein mächtiges Werkzeug, das dir zur Verfügung steht. Nutze es! Selbst wenn es natürlich nicht das gleiche ist wie selbst auf dem Wasser zu sein: aus beispielsweise Surffilmen kannst du eine Menge lernen und dir viel abschauen! Achte auf die Bewegungen der Surfer: wie werden sie ausgeführt, was kommt davor und was danach? Surffilme liefern viel Inspiration.

  1. Skateboarden

Surfen und Skateboarden - zwei Sportarten, die schon immer viel miteinander zu tun hatten. Skateboarden hat seine Wurzeln in der Surfszene, weil man das Wellenreiten auf die Straße bringen wollte. Also wenn die Wellen nicht mitspielen oder du nicht ans Meer kannst, übe mit dem Skateboard oder Longboard. Das ist super, um deinen Stil und deine Koordinationsfähigkeiten, den Flow, die Technik und die Bewegungen zu verfeinern. Vor allem beim „New School Surfing“ mit den spektakulären Aerials (Manövern in der Luft) hat sich Skaten als ergänzendes Training bewährt. Nimm das Rollbrett mit, so oft du nur kannst.

  1. Profi-Alltag

Verhalte dich wie ein Profi. Stehe früh auf, plane deine Surf Sessions gut, wärme dich vor dem Surfen immer gut auf und suche dir einen Surf Coach. Trainiere auch an Land, ergänze Surfen um andere Sportarten und iss gesund. Du musst kein Profi-Surfer sein, um wie einer zu trainieren!